Anwendung · Sammelgruben

Sammelgruben absaugen, bevor sie überlaufen.

Schwarzwasser, Regenwasser oder andere Flüssigkeiten: Der Radarsensor misst den Pegel in der Grube, die Plattform meldet sich bei der eingestellten Schwelle – und das Saugfahrzeug fährt nur dorthin, wo es wirklich gebraucht wird.

Geöffneter Schacht einer Sammelgrube mit Sensor unter dem Rahmen
Kommt Ihnen bekannt vor?

Wo es bei Sammelgruben hakt

01

Überlauf

Läuft eine Grube über, wird es teuer: Reinigung, Ärger mit Eigentümern und im schlimmsten Fall Umweltschaden.

02

Saugfahrzeug zur halbvollen Grube

Das Saugfahrzeug ist das teuerste Fahrzeug im Fuhrpark – und fährt nach Kalender, nicht nach Bedarf.

03

Deckel auf zum Nachsehen

Wie voll eine Grube ist, sieht man nur vor Ort. Kontrollfahrten kosten Zeit, ohne dass etwas abgesaugt wird.

04

Wissen im Kopf

Welche Grube wann voll ist, wissen oft nur die erfahrenen Fahrer. Bei Urlaub oder neuem Personal fehlt es.

Vom Pegel zur Tour

Pegel aller Gruben im Dashboard und auf der Karte, eine Prognose für den Fälligkeitstag jeder Grube – und die Tour für das Saugfahrzeug plant sich nach Füllstand. Das spart Fahrten, Zeit und CO₂ und macht die Arbeit unabhängig davon, wer gerade fährt.

Aus der Praxis

So wird in der Grube gemessen

Der Sensor sitzt mit einem Halter aus V4A-Edelstahl unter dem Deckel und misst per Radar senkrecht auf die Flüssigkeit – in rechteckigen Gruben, runden Schächten und Mehrkammergruben.

  1. Rechteckige Grube

    Halter an der Wand direkt unter der Abdeckung, der Sensor blickt auf die Wasseroberfläche.

  2. Runder Schacht

    Halter unter dem Schachtrahmen – der Deckel lässt sich wie gewohnt öffnen und schließen.

  3. Mehrkammergrube

    Sensor über der Kammer, die abgesaugt wird. Stege und Wände stören die Messung nicht.

Rechteckige Sammelgrube mit Edelstahlhalter und Sensor an der Wand unter der Abdeckung
Rechteckige Grube
Runder Schacht einer Sammelgrube mit Sensor am Halter unter dem Rahmen
Runder Schacht
Geöffnete Mehrkammergrube mit Stegen und Sensorhalter an der Seitenwand
Mehrkammergrube
Füllstandssensor mit Radar

Gebaut für Flüssigkeiten

Radar für den Pegel

Radar erkennt die Oberfläche einer Flüssigkeit zuverlässig – auch bei Dampf, Schaum oder Schmutz an den Wänden. Dazu wird die Temperatur erfasst.

Störkonturen kein Problem

Leitern, Rohre und Stege stören in der Regel nicht, weil der Flüssigkeitspegel klar erkannt wird. Wirft ein Einbau doch einmal eine Reflexion, blenden Sie ihn in der Plattform aus.

IP69K

Dicht gegen Untertauchen und Hochdruckreinigung. Läuft eine Grube doch einmal voll, misst der Sensor weiter.

Zubehör aus V4A

Halter und Schrauben aus V4A-Edelstahl – wichtig bei Schwarzwasser, wo normaler Stahl schnell korrodiert.

Kein Kabel

Batteriebetrieben, Daten über das Mobilfunknetz. Keine Leitung muss verlegt werden.

Alarm bei Schwellwert

Schwellwerte frei einstellbar, Nachricht per E-Mail, SMS oder Push. Jeder Alarm wird protokolliert.

Verwaltung

Alles zur Grube an einem Ort

Standorte digital

Jede Grube mit Lage, Volumen, Fotos und Notizen – im Browser und in der App.

Prüfungen dokumentieren

Wiederkehrende Prüfungen und Leerungen sind nachvollziehbar festgehalten.

Import und Export

Bestände aus Ihren bestehenden Systemen übernehmen und Daten zurückgeben.

Referenzen

Im Einsatz an Sammelgruben

  • Betriebsamt Norderstedt

    Norderstedt

    160abflusslose Sammelgruben

FAQ

Häufige Fragen

Für welche Flüssigkeiten eignet sich der Sensor?

Für Schwarzwasser, Grauwasser, Regenwasser und Flüssigkeiten im Allgemeinen. Radar erkennt den Pegel unabhängig davon, was in der Grube ist.

Hält das Schwarzwasser stand?

Ja. Der Sensor ist nach IP69K geschützt, Halter und Schrauben sind aus V4A-Edelstahl. Selbst wenn eine Grube einmal vollläuft, misst er weiter.

Was ist mit Leitern, Rohren und Zwischenwänden?

Solche Störkonturen sind in der Regel kein Problem, weil Radar die Flüssigkeitsoberfläche klar erkennt. Erzeugt ein Einbau doch eine störende Reflexion, wird er in der Plattform ausgeblendet.

Werden wir bei hohem Füllstand benachrichtigt?

Ja. Die Schwellwerte sind frei einstellbar; die Plattform schickt eine Nachricht per E-Mail, SMS oder Push und protokolliert jeden Alarm. Auf Wunsch geht die Meldung auch an Eigentümer oder Kunden.

Muss ein Kabel verlegt werden?

Nein. Der Sensor läuft mit Batterie und sendet über das Mobilfunknetz. Montiert wird er mit einem Halter unter dem Deckel.

Ihre Sammelgruben – wo sollen wir anfangen?

Nennen Sie uns die Zahl der Gruben und was darin gesammelt wird – wir zeigen Ihnen Pegel, Alarme und Touren live.

Sammelgrube mit Sensor an der Wand unter der Abdeckung