Smart Waste

Mit Digitalisierung die Altkleiderlogistik vereinfachen

15. April 2025

Altkleidercontainer der hoelp gGmbH und Füllstandssensor im Container

Die Digitalisierung von Sammelprozessen im Altkleiderrecycling kann in der aktuell angespannten Marktsituation helfen, Kosten einzusparen. adhoc smart waste kombiniert dazu moderne Sensorik mit intelligenter Software und bietet damit einen deutlichen Mehrwert – vor allem in ländlichen Regionen, wo Sammelcontainer oft weit voneinander entfernt stehen.

Dieser Beitrag ist in den VKS News, Ausgabe 294 (Abfalllogistik) des VKU erschienen.

Echtzeitüberwachung und intelligente Prognose

Mit Füllstandssensoren sind Alttextil-Sammler jederzeit über den aktuellen Verlauf der Befüllung ihrer Container informiert. Die kontinuierliche Überwachung zeigt nicht nur frühzeitig, wann ein Behälter voll ist, sondern liefert zugleich eine präzise Entleerungsprognose: Das System ermittelt automatisch, wann der nächste Entleerungstermin ansteht und wie sich die Füllstände in den kommenden Tagen entwickeln.

Außerdem erkennt die Software Auffälligkeiten in den Verläufen, die auf Beraubung oder blockierte Einwürfe hindeuten.

Entleerungen planen und lückenlos dokumentieren

Neben der Füllstandsüberwachung bietet adhoc smart waste eine intelligente Tourenplanung. Die Entleerungstouren werden auf Basis der gemessenen Füllstände geplant und auf die kürzeste Strecke optimiert.

Die Entleerungen selbst werden mit der adhoc Mobile App über einen QR-Code am Container quittiert. Der aktuell gemessene Füllstand wird dabei automatisch im System hinterlegt. So dokumentiert das System lückenlos den Zeitpunkt jeder Entleerung und berechnet die Menge der gesammelten Altkleider.

Flexible Lösungen auch ohne Sensoren

Auch ohne aktive Sensorik lässt sich die Sammlung mit dem System optimieren: Bei der Leerung kann nach dem Scannen des QR-Codes ein Füllstand manuell zurückgemeldet werden. Weil sich Container mit und ohne Sensorik kombinieren lassen, gibt es für jeden Anwendungsfall eine passende, flexible Lösung für die Sammellogistik.

Die adhoc smart waste Plattform mit Mobile App und Füllstandssensor

Weitere Einsatzmöglichkeiten im kommunalen Bereich

Auf die gleiche Weise lässt sich die Behälterdigitalisierung auch für Papierkörbe oder für Aufgaben der Baubetriebshöfe nutzen. Die Standorte werden mit einem QR-Code versehen und in der Plattform hinterlegt. So können sie gezielt angefahren, die Aufgaben erledigt und anschließend in der App quittiert werden – mit lückenloser Dokumentation der durchgeführten Arbeiten.

Praxisbeispiel: hoelp gGmbH in Meldorf

Ein gelungenes Praxisbeispiel liefert die hoelp gGmbH aus Meldorf, die ihre Altkleidercontainer bereits mit aktiven Sensoren ausgerüstet hat. Ziel ist zunächst die Dokumentation der gesammelten Mengen pro Standort. Die integrierte Tourenplanung mit optimierten Leerungsintervallen soll anschließend unnötige Fahrten vermeiden und so Kosten und CO₂-Ausstoß senken.

Schon gewusst?

adhoc smart waste ist auch in der Entsorgungslogistik von Unterflursystemen und Depotcontainern sehr gefragt. Neben der bedarfsgerechten Tourenplanung nach Füllstand erfasst der Sensor bei per Kranfahrzeug geleerten Behältern Entleerungen und Füllstände automatisch. So lassen sich die gesammelten Mengen standortgenau über lange Zeiträume auswerten – zum Beispiel als belastbare Datenbasis für die Dimensionierung solcher Behälter im Vertrieb.

Sie möchten Ihre Sammellogistik digitalisieren? Mehr zu den Funktionen von adhoc smart waste und unseren Sensoren – oder sprechen Sie uns direkt an.